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Häufig gestellte Fragen
Rund um Reichweite, Kosten und das Tanken an der Steckdose gibt es einiges zu beachten.
Ihre Fragen zu Elektroauto und Elektro-Mobilität
  • Wie viel kostet das Fahren mit dem Elektrofahrzeug?

    Für 100 Kilometer benötigen Sie zwischen 10 und 20 kWh je nach Fahrzeugtyp, Fahrstil und Streckenprofil. Das ergibt bei einem Strompreis von 30 Cent pro kWh circa 3 bis 6 Euro – bis zu 50 Prozent weniger als bei einem Benziner. In Zukunft werden Sie beim Fahren mit Strom aus erneuerbaren Energien noch mehr Geld sparen können, da diese im Gegensatz zu fossilen Energieträgern nicht endlich sind. Aufgrund der wachsenden Nachfrage nach Erdöl und des gleichzeitigen Schwindens des Erdölvorkommens werden die Benzinpreise langfristig in die Höhe gehen.

  • Welche Arten von Elektroautos gibt es?

    Elektroautos, die ausschließlich per Elektromotor angetrieben werden, gibt es vor allem als Klein- und Kompaktwagen. In der Ober- und Mittelklasse sowie bei den SUV dominiert dagegen der Hybridantrieb: Hier teilen sich Elektro- und Verbrennungsmotor die Arbeit – wahlweise als Plug-in-Variante, die sich auch an der Steckdose aufladen lässt, oder als Vollhybrid, bei dem der Elektromotor seinen Strom vom Verbrennungsmotor bekommt.

  • Was kosten Elektrofahrzeuge?

    Für alltagstaugliche Autos mit Stromantrieb müssen Sie um die 30.000 Euro einplanen. Autos mit Verbrennungsmotor aus der gleichen Modellreihe sind in der Regel günstiger. Dafür fallen nach dem Kauf bei Elektroautos weniger Kosten für Treibstoff an. Der Unterschied zwischen Strom- und Kraftstoffkosten ist aber nicht so gewaltig, dass er den Preisunterschied beim Kauf ausgleichen würde. Die vom ADAC berechneten Kilometerkosten, die Kaufpreis und Betriebsausgaben kombinieren, liegen bei Elektroautos fast immer höher als bei vergleichbaren Modellen mit Verbrennungsmotor. Autos mit Hybridantrieb haben dagegen oft deutlich niedrigere Kilometerkosten.

  • Welche Förderungen gibt es?

    · Staat und Hersteller fördern Elektroautos, die weniger als 60.000 Euro kosten, beim Kauf mit einer Prämie in Höhe von 4.000 Euro. Für Plug-in-Hybride gibt es immerhin noch 3.000 Euro. Rund 300.000 Fahrzeugkäufe will die Bundesregierung insgesamt bezuschussen.
    · Reine Elektroautos sind für zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit. Zudem muss das Aufladen beim Arbeitgeber nicht als geldwerter Vorteil versteuert werden.
    · Arbeitgeber können den Aufbau von Ladesäulen auf ihrem Betriebsgelände über die Lohnsteuer bezuschussen lassen.
    · Unternehmen können von der NRW-Bank ein zinsgünstiges Darlehen für Elektrofahrzeuge und die dazugehörige Ladeinfrastruktur erhalten.

  • Ist es ökologisch sinnvoll, ein Elektrofahrzeug zu fahren?

    Elektroautos fahren nahezu emissionsfrei. Trotzdem hinterlassen sie auch einen CO2-Fußabdruck für den Strom, den sie verbrauchen. Jedoch liegen die Treibhausgasemissionen, die ein Elektroauto verursacht, nach einer Studie des Bundesumweltministeriums deutlich unter den Emissionswerten vergleichbarer Autos mit Verbrennungsmotor. Außerdem lassen sich Elektro-autos spürbar anders und oft besser fahren: Der niedrige Geräuschpegel und die flinke Beschleunigung machen sie ideal für den Stadtverkehr.

  • Was sind die Nachteile?

    Die Höchstgeschwindigkeit ist bis auf ganz wenige Ausnahmen noch begrenzt. Größter Nachteil ist im Moment noch die Reichweite. Inzwischen hat sich hier jedoch einiges gebessert: Während die ersten Elektroautos nur um die 100 Kilometer schafften, fahren die neueren Modelle 200 Kilometer und mehr. Plug-in-Hybride haben, dank der Kombination aus Elektro- und Verbrennungsmotor, keine Reichweitenprobleme, im rein elektrischen Betrieb sind allerdings nur selten mehr als 50 Kilometer möglich.

  • Wie teuer ist die Versicherung für ein Elektroauto?

    Eine Kfz-Versicherung ist für jedes zugelassene Fahrzeug in Deutschland Pflicht – also auch für Elektrofahrzeuge. Bei den meisten Versicherungsgesellschaften hat die Antriebsart keinen Einfluss auf die Höhe der Haftpflicht-Prämie. Der Tarif für das Elektrofahrzeug berechnet sich – wie bei normalen Autos – aus der Motorleistung, dem Fahrzeugtyp, dem Alter des Fahrers und anderen Faktoren. Für die Einschätzung des Schadenrisikos wird das vergleichbare Benzinmodell herangezogen.

  • Wie hoch sind die Wartungskosten für ein Elektroauto?

    Reine Elektroautos besitzen keine Kühl- und Abgasanlagen, keinen Anlasser und keine Kupplung. Auch Öl oder Zündkerzen müssen nicht gewechselt werden. Laut Institut für Automobilwirtschaft (IFA) liegen die Wartungs- und Reparaturkosten für Elektrofahrzeuge 35 Prozent unter denen für Benzin- oder Dieselfahrzeuge.

  • Wie zuverlässig und sicher ist der Batteriespeicher und damit das Elektrofahrzeug?

    Für das Thema Lebensdauer gibt es noch keine Langzeiterfahrungen. Betriebstemperatur, Häufigkeit und Intensität des Ladens beeinflussen die Haltbarkeit der Batterie. Die Hersteller garantieren Laufleistungen zwischen 100.000 und 160.000 Kilometern und mehrere Tausend Lade- und Entladezyklen.
    Die hohe, in der Batterie gespeicherte Energie sowie leicht entzündliche Materialien verunsichern viele. Mittlerweile haben Lithium-Ionen-Batterien durch Standards und Normen eine hohe Sicherheitsstufe erreicht. Ein Batterie-Management-System überwacht und reguliert Stromstärke, Spannung, Temperatur und Ladezustand. Unfalltests zeigen zudem, dass Fahrer von Elektrofahrzeugen keinen höheren Risiken ausgesetzt sind als Fahrer konventioneller Autos.

Ihre Fragen zu Flotten und Fuhrparks
  • Wie kann ich als Unternehmer vom Einsatz von Elektrofahrzeugen profitieren?

    Die sogenannten Wirtschaftsverkehre – also Handwerker und Lieferdienste – machen rund ein Drittel des Verkehrs in Städten aus. Hier besteht ein großes Potenzial für Luftverbesserung und Lärmminderung. Die Routen von Paketboten, Klempnern oder Pflegediensten eigenen sich ideal für Elektrofahrzeuge. Auch der Imagefaktor als innovatives Unternehmen, das umweltbewusst unterwegs ist, ist nicht zu unterschätzen. In der täglichen Nutzung sind die Elektrofahrzeuge wegen ihrer geringeren Betriebskosten attraktiv. Größtes Hemmnis sind heute noch die hohen Kosten für die Anschaffung. Aber auch die wird mittlerweile gefördert und es gibt die Möglichkeit für Betriebe, Sonderabschreibungen vorzunehmen.

  • Warum sollte ich gerade jetzt Elektrofahrzeuge in meinen Fuhrpark integrieren?

    Um Elektrofahrzeuge einfach in Ihre Flotte bzw. Ihren Fuhrpark integrieren zu können, bedarf es lediglich einer intelligenten Lösung für die Ladeinfrastruktur und die Abrechnung. Die Stadtwerke Schwerte können Ihnen jetzt – zusammen mit der Firma Ubitricity – ein hocheffizientes Ladesystem anbieten.

  • Was leistet die Systemlösung von Ubitricity?

    Dieses System besteht aus einem Ladekabel mit integriertem Stromzähler zur genauen Abrechnung und Ladestationen, die sich nahezu überall einfach und günstig aufbauen lassen. Über eine App kann man Informationen über die verbrauchten Strommengen und über die Standorte der Ladesäulen bekommen. Die Ladeinfrastruktur kann im Regelfall sowohl an Unternehmens- wie auch an privaten Standorten einfach und kostengünstig aufgebaut werden. Ihre Mitarbeiter können überall mit dem intelligenten Ladekabel Strom laden – auch, sofern die Option E-Roaming gebucht wurde, an Ladesäulen von Fremdanbietern. Die Abrechnung gestaltet sich genauso einfach wie bisher mit einer Tankkarte.

Ihre Fragen zu Ladeinfrastruktur, Ladesystem und Ladevorgang
  • Warum bezeichnet die Firma Ubitricity ihr Ladekabel als „intelligent“?

    Das Ladekabel enthält die Technologie zur Steuerung des gesamten Ladevorgangs – von der Ladefreigabe und Verbrauchsmessung bis hin zur Übermittlung der Verbrauchsdaten für die Rechnungserstellung.

  • Wie lange dauert der Ladevorgang?

    Elektrofahrzeuge können an jeder Steckdose geladen werden, also praktisch überall. Nur kann dies an einer haushaltsüblichen Steckdose bis zu zwölf Stunden und länger dauern. Schneller geht es an speziell für die Elektromobiliät entwickelten Ladepunkte – wie zum Beispiel an denen der Stadtwerke Schwerte. Diese haben aufgrund der vorhandenen Netzstruktur eine höhere Ladeleistung und ermöglichen ein bis zu drei Mal schnelleres Laden als zuhause.

  • Wie wird Datensicherheit gewährleistet?

    Ubitricity garantiert eine sogenannte Ende-zu-Ende-Sicherheit. Die Kommunikation erfolgt verschlüsselt. Die Sicherheit liegt damit oberhalb dessen, was derzeit im Bereich des Online-Banking eingesetzt wird. Das Sicherheitskonzept wurde mit der Security-Arbeitsgruppe der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt und führenden IT-Security-Beratern entwickelt. Außerdem rechtfertigt der Hacking-Aufwand beim Laden von Strom – anders als beim Banking – kaum den kommerziellen Vorteil, weil der Gegenwert des Stroms im Verhältnis sehr gering ist.

  • Kann ich mein Elektrofahrzeug an meiner Steckdose zuhause laden?

    Das ist prinzipiell möglich. Ohne eine separate Messung können die Stadtwerke Schwerte allerdings keine gesonderten Tankstromtarife für Nutzer anbieten. Eine smarte Netzintegration erfordert die Erfassung des zu regelnden Verbrauchers. In einer Hausgemeinschaft beispielsweise müsste der Mobilstrom für Elektrofahrzeug-Nutzer ohne separate Messung – von allen Bewohnern gezahlt werden, da Strom am Parkplatz Hausstrom ist, d. h. über den Hausstromzähler und nicht den Zähler des einzelnen Nutzers läuft.

  • Wie breit ist das öffentliche Ladenetz ausgebaut?

    Laut BDEW waren im September 2016 in NRW 1.335 Ladepunkte öffentlich zugänglich. Laut GoingElectric rangiert NRW bei den halb öffentlichen und öffentlichen Ladepunkten mit 2.926 auf Platz 3. Bei den Ladepunkten pro 1.000 km2 steht NRW an der Spitze der Flächenländer und liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt bei der Ladepunktdichte. Mit dem am 1.3.2017 gestarteten Ladesäulenprogramm des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird die Ladeinfrastruktur derzeit massiv ausgebaut. Das BMVI unterstützt den Aufbau von 5.000 Schnellladestationen mit 200 Mio. Euro und den Aufbau von 10.000 Normalladestationen mit 100 Mio. Euro.

  • Kann ich mit dem Ladekabel von Ubitricity auch andere Ladepunkte nutzen?

    Ja, das intelligente Ladekabel ist kompatibel mit der Standard-Ladeinfrastruktur. Allerdings gelten in diesem Fall die Stromtarife des jeweiligen Anbieters und nicht der Tarif Ihres Mobilstromvertrags.

  • Kann jeder Passant den Stecker ziehen, wenn ich nicht am Auto bin?

    Während des Ladevorgangs wird das Kabel sowohl fahrzeug- als auch infrastrukturseitig verriegelt. Der Stecker kann dann weder am Ladepunkt noch am Fahrzeug gezogen werden und das Kabel ist vor Diebstahl geschützt. Sie als Fahrer entscheiden selbst, wann der Ladevorgang beendet werden soll – mit Druck auf einen Entriegelungsknopf im Auto oder am Fahrzeugschlüssel.

  • Was passiert, wenn die Mobilkommunikation gestört ist? Wird mein E-Fahrzeug dann nicht geladen?

    Das Laden ist in solchen Fällen auch ohne Mobilkommunikation, mithilfe einer nachträglichen Datenübertragung, möglich. Die Ladeberechtigung wird über ein auslaufendes Zertifikat erteilt, das sich bei der nächsten Online-Verbindung wieder aktualisiert.

  • Wie schützt Ubitricity die Komponenten vor Vandalismus?

    Ubitricity ergreift alle marktüblichen Schutzmaßnahmen, wie beispielsweise verriegelte Steckverbinder zum Schutz vor Diebstahl und dem unbefugten Beenden des Ladevorgangs, sowie stabile Gehäuse.

Ihre Fragen zur E-Roaming-Option
  • Welche Ladestationen kann ich mit der E-Roaming-Option nutzen?

    Mit E-Roaming (Link auf Glossar) können Sie in ganz Europa an mehr als 35.000 Ladepunkten tanken. Zu den Partnern von PlugSurfing (Link auf Glossar) gehören alle großen sowie viele lokale Anbieter.

  • Wie bezahle ich Ladevorgänge mit der E-Roaming-Option?

    Die Roaming-Ladevorgänge werden im Rahmen Ihrer Ubitricity-Rechnung abgerechnet. Die Zahlmethode können Sie bestimmen. Über die E-Roaming-Option gebuchte Ladekosten erscheinen als Anhang Ihrer Ubitricity-Rechnung.

  • Wie viel kostet das Laden mit der E-Roaming-Option?

    Für die Option fällt eine monatliche Grundgebühr von 4,99 Euro brutto an. Pro Transaktion wird zusätzlich eine Bruttogebühr von 0,24 Euro erhoben. Alle Ladevorgänge werden dann einheitlich zeitbasiert mit einer Gebühr von 0,05 Euro brutto pro Minute abgerechnet.